Rowin Raul Sieglieb von Weiden

Description:
Ihr nennt euch einen Edelmann? Noch dazu ein Streitzig. Ihr seht nicht so aus als könntet Ihr ein Schwert halten. Sprecht, welche Taten könnt ihr vorweisen, außer faul an Eurem Hofe zu verweilen und euren Wanst mit südländischen Köstlichkeiten vollzustopfen? Selbst ein einfacher Bauer ist mehr Mann als Ihr. Einen Lindwurm wollt ihr erschlagen haben? Mit den kümmerlichen Stöckchen, die Ihr Arme nennt? Nein Parzalon, das ist einfach nur erbärmlich mit solchen Märchen diese netten Damen hier beeindrucken zu wollen. Wenn Ihr von einem wahren Kampf gegen einen Lindwurm hören wollt, so besucht den Bären von Weiden, an seinem Hofe werdet Ihr von wahren Heldentaten hören.
gehört in einer Taverne nahe Angbars

Rowin ist für einen Menschen mit 1,84 Schritt recht groß gewachsen. Als angehöriger eine Herzogsfamilie war stets das nötige Gold für eine gute Ernährung vorhanden, was man seinem extrem muskulösem Körper ansieht. Er hat dunkelblondes, schulterlanges Haar. In seinem stets rasierten Gesicht erblickt man zwei sehr dunkle, wachsame Augen, die einen meist fixieren, was vielen unangenehm ist. Fast ausschließlich trägt er die sehr alte Plattenrüstung seines Vaters, die auf Rowin angepasst worden ist. Auf dieser befindet sich, das auf der linken Brust in das Metall eingestanzte Wappen Trallops. In der Mitte, etwas erhöht, befindet sich das Kaiserliche Siegel. Auf der rechten Brust trägt er meist das Wappen seines aktuellen Auftraggebers. Dazu trägt er einen grünen Umhang auf dem ein weißer Bär zu sehen ist, das Wappen Weidens. Dieser ist an den Schultern befestigt und dient eher einem dekorativen Zweck als ein üblicher Reisemantel. Man sieht somit sofort wo Rowins Loyalität liegt. Seitdem er stark genug ist trägt er immer das mächtige Zweihandschwert, welches ihm sein Vater zu beginn seiner Ausbildung in Andergast zum Geschenk machte auf dem Rücken. Auch immer dabei ist der Langdolch, den er an der linken Hüfte offen trägt. Schwert und Kriegsbogen legt er nur an wenn er weiß, dass ein Kampf bevorsteht, oder eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf einen Kampf recht hoch ist. Das Schwert seiner Ausbildung, der Zweihänder befindet sich meistens an dem Sattel seines Pferdes stets einsatzbereit. Man könnte meinen, dass sein Pferd unter seinem Gewicht und Rüstzeug jeder Zeit zusammenbricht, doch das reinweiße alte Tralloper Rieseschimmel ist seit je her ein treuer und zuverlässiger Gefährte an Rowins Seite. Sein vernarbtes Gesicht zeigt vor allem eines: Er ist alt, und hat schon viele, sehr viele Kämpfe gefochten. Allerdings wird dieses im Kampf durch einen inzwischen recht verbeultem Schaller bedeckt.

Bio:

Auszug aus Rowins Tagebuch, 11 Tsa 1011 BF:

Heute ist wieder einer dieser verphexten Tage. Als ich am Abend nachdem ich mich vom Junker Kedio von Eichenstolz wieder auf den Weg nach Weiden machte, traf ich einige interessante Persönlichkeiten. Nach einer kleinen Auseinandersetzung mit einem Knappen, ein mutiger kleiner Bengel, doch noch sehr unerfahren, machte ich die Bekanntschaft mit Aurelian Birkenbacher, einem Magus der Akademie von Perricum. Zeitgleich traf ich auf einen Offizier seiner Kaiserlichen Armee. Einer vom Hause Berg, wie ich später erfuhr. In der Taverne Travialieb war ich im Gespräch mit einer jungen, recht hübschen Dame mit dem Namen Mirona ya Menario, auch eine von Aurelians Sorte, als plötzlich ein vollkommen durchnässter und erschöpfter neue Gast eintritt, Zahir. Er Berichtete mir von einem Orkangriff auf ein Kaiserliches Banner. Gerion und ich waren uns schnell einig und machten uns so schnell wie es ging auf den Weg. Wir rannten, als ob die Peitschen Belhalhars hinter uns waren und erreichten eine Turmruinie wo sich das stark dezimierte Banner verschanzte. Wir schafften es in die Ruine zu gelangen. Ich sehe hier in erschöpfte, ängstliche Gesichter. Adjutant Alrik, ein einige Schwertkämpfer und 2 verletzte Schützen. Gerion macht ihnen Mut. Die Präsenz ihres Hautmanns scheint ihnen neue Kräfte zu geben. Ich bin gespannt ob …

Ein Orkhorn, sie greifen an!


12 Tsa 1011 BF
Die Ereignisse um das Dorf Schattenhein werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Zugegeben, der Kampf gegen die Schwarzpelze hat sich in der Vergangenheit als etwas einfacher erwiesen. Es ist unabdingbar mit mehreren und fähigeren Kämpfern gegen die Orken zu ziehen. Als ich erwachte, blickte ich in das hübsche Gesicht der Geiweihten von Schattenhein. Gerion muss es also geschafft haben.

Als ich ihn zuletzt sah, ist er furchtlos in eine dieser unheiligen Blutgruben gesprungen. Fester denn je umgriff ich das Heft meines Schwertes um die 3 Schwarzpelze vor mir zu zerteilen. Ich landete Treffer nach Treffer, so wie ich es gelernt hatte. Doch vermochte meine Klinge nicht die Panzerung der stinkenden Orken zu druchdringen. Doch dann ein Schmerz, und Dunkelheit umkam mich. Ist es das Ende? Nein, bei Rondra, so nicht. Blut auf dem Boden. In der Spiegelung der Pfütze sah ich noch als letztes wie Aurelian abermals von einem Wurfbeil getroffen wird und zu Boden sackt.

Schmerzen. Schwer verwundet half mir die Dienerin Peraines auf die Beine. Gelobt seid ihr Herrinnen Alverans. Ich lebe, dachte ich mir. Dies scheint ein Wink der Göttin zu sein härter denn je zu trainieren. Um mich rum, ein Schlachtfeld. Aurelian saß neben mir und kümmerte sich um die wohl letzte überlebende Schützin unter Gerion. Gerion, ein seltsamer, aber klar denkender Zeitgenosse. Aber wo war er. Ich stand auf und ward umgeben von Leichen. Der Altarraum. Dort schien das letzte Gefecht gefochten zu sein. Nur ein Kreis toter Schwarzpelze war zu sehen. Dort musste sich jemand rondrianisch den Feinden entgegengestellt haben. Aber wer? Keiner meiner Gefährten liegt daneben. Ich muss zugeben, dieser Magus aus Perricum hat Mut und Geschick erwiesen, aber solch einer Übermacht kann er nicht gewachsen gewesen sein. Ich sah mir die Wunden an. Tiefe Schnitte und Stiche wießen auf Gerions Waffe hin. Aber wo ist er? Er war nicht mehr im Raum.

Wir verließen das Grab und gingen zurück nach Schattenhein. Die Dörfler sind glücklich Ihre Geweihte wieder zu haben. Wenigstens eine Gute Tat am heutigen Tage. Tumult vor der Tür, Aurelian ruft mich, ich muss weiter.

Rowin Raul Sieglieb von Weiden

G7 - Borbaradkampagne dopeman